Eigene Webseite Zuhause hosten | Meine Tipps & Erfahrungen

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Wie funktioniert ein Server?

Zunächst stellt sich natürlich die Frage wie ein Server funktioniert und welche Aufgabe dieser hat. Ein Server stellt die Webseite zum abrufen für das Internet/Clients zur Verfügung. Dabei ist ein Server durchgehend am Internet angeschlossen und kann die Webseite an die Clients weiterleiten, die sie abrufen wollen.

Was braucht man für Hardware?

Für ein normales Webhosting System reicht es schon an Plug & Play Netzwerk Switches. Ich nutze hier 2x TP-Link TL-SG108S Netzwerk Switches. Diese bekommt man auch schon für einen sehr günstigen Preis. Laut meinen Erfahrungen und Tests, kann ich jedem Anfänger diese Switches empfehlen.

Für meinen Server Webhosting, nutze ich generell Hardware von DELL. Dies ist in diesem Fall die Dell Optiplex 3010 und diese nutze ich eigentlich nur fürs Webhosting und für TeamSpeak Server. Darin ist einmal eine Curical 500 GB SSD verbaut mit insgesamt 8GB RAM (Aufgerüstet nachschub kommt noch).

Ich empfehle aber fürs Webhosting dringend eine SSD mit einzubauen und dort die Webseiten zu hosten. Denn je mehr Besucher auf einer Webseite kommen, desto mehr würde z.B eine HDD unter vollast stehen. Ich spreche da aus Erfahrung und ich würde nur SSD’s fürs Webhosting nutzen wollen.

Statische IP-Adressen und das Netzwerk Routing

Leider kommt es häufig vor, dass Mails bei dem Empfänger nicht ankommen, weil der Mail Server eine Dynamische Home IP-Adresse hat und mit dieser mit anderen Servern kommuniziert. Auch hier müssen Ports freigegeben werden im eigenen Home Router und es ist bei manchen vielleicht gar nicht möglich diese Ports zu öffnen.

Hier kann Abhilfe geschaffen werden:

Ich beziehe meine externen IP Adressen in diesem Fall bei Prepaid-Host

Dieser Hoster bietet eine Umfangreiche Dienstleistung an von Servern bis zu Webhosting. Mich interessieren da aber gerade nur die KVM Rootserver in meinem Anwedungsfall. Wir brauchen natürlich IP-Adressen um diese dann später über eine VPN (Virtual Private Network) Verbindung, umzurouten auf unsere eigenen Systeme. Dabei ist es wichtig so viele IP-Adressen zu holen wie man braucht und für die Preisklasse auch passt. Ich habe hier 10x IP-Adressen aus den Maincubes Rechenzentrum gemietet bei Prepaid-Host

Über die VPN Software OpenVPN route ich dann diese zu meiner eigenen Infrastruktur. In meinen nächsten Tutorials werde ich darauf nochmal genauer eingehen.

Der Internetanschluss

Ich habe einen Internet DSL Anschluss mit einer maximal Leistung von 250 Mbit’s. Der Upload ist hier aber am wichtigsten zu den Clients. Er sollte eine Mindestbrandbeite von 20 – 40 Mbit’s betragen. Leider bieten die Internetanbieter wie Telekom, 1und1 oder Vodafone nicht höhere Internetgeschwindigkeiten für den Privatanschluss an. Das ist echt doof den auch der Upload wird heutzutage umso wichtiger. Für ein normales Webhosting sind diese Geschwindigkeiten ausreichend. Auch TeamSpeak geht locker durch wenn nicht noch andere Teilnehmer dauerhaft uploaden 😉

Ich konnte mit meinem Anschluss bis jetzt gute Erfahrungen machen. Die Netze sind hier sehr stabil und bei Angriff auf die IT-Infrastruktur z.B wegen DDoS Attacken, konnte die Maincubes Firewall gut abhilfe schaffen. Webhosting zuhause betrieben ist also möglich und auch umsetzbar.

Fazit

Eine eigene IT-Infrastruktur bei sich selbst zu hosten ist für jeden Ideal die z.B Ihre Daten bei sich auf Ihren Servern speichern wollen und nicht möchten, dass diese auf externen Hoster gespeichert sind. Zudem bietet auch hier der klare Vorteil, dass es Spaß machen soll und mir selbst macht es auch Spaß dies zu tun. Ich lerne viel dazu und habe auch meine eigene Entwicklungsumgebung. Ich mache dies rein aus Hobby und in meinen neuen YouTube Videos auf dem Kanal CodeJackr 

soll das Thema Homserver & eigenes Hosting mehr zur Sprache kommen. Ich werde euch dazu mehr Tutorials drehen und diese euch dann zur Verfügung stellen.

Vorteile:

  1. Eigene Hardware
  2. 100% Eigenverwaltung der Sever
  3. Volle Datenkontrolle
  4. Neue Kentnisse Sammeln und anwenden

Nachteile:

  1. Stromkosten fallen an je nach Hardware die genutzt wird.
  2. Es könnten mehr Ausfälle als bei Server hostern vorkommen.
  3. Sich selbst bei Defekter Hardware um nachschub kümmern.

Danke!

Danke fürs Lesen! Ich würde mich freuen wenn du meinen Blog / Post mit jemanden anderen Teilen würdest. Folge mich doch gerne auf meinen anderen Kanälen oder melde dich doch gerne bei unseren Newsletter an.

Liebe Grüße Jan – CodeJackr!

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